Für jeden Hauttyp die richtige Sonnenbank

Für jeden Hauttyp die richtige Sonnenbank

Gebräunt auszusehen wird verbunden mit Gesundheit und Vitalität. Der regelmäßige Besuch eines Sonnenstudios gehört in unserem Klima dazu, um dem tristen Alltag ein wenig Farbe und damit gesundes Aussehen zu geben. Doch für den richtigen Umgang mit dem Solarium sollte man unbedingt seinen Hauttyp kennen, sonst kann der Besuch der künstlichen Sonne schnell negative und vor allem gesundheitsschädliche Auswirkungen haben. Hauttyp ist nicht gleich Hauttyp. Im Großen und Ganzen unterscheidet man in unseren Breitengraden zwischen vier Haupttypen und nicht jede Sonnenbank ist gleichermaßen geeignet.

Der Hauttyp I, auch keltischer Typ genannt, bezeichnet sehr helle Haut, meist hellblondes bis rötliches Haar und blaue Augen. Das sind in etwa zwei Prozent aller Personen in Mitteleuropa. Die Sonnenbrandneigung ist enorm und nur ein Eigenschutz der Haut von fünf bis zehn Minuten vorhanden. Allgemein wird angeraten, dass Personen mit diesem empfindlichen Hauttyp lieber nicht das Solarium benutzen sollten. Der hellhäutig europäische Typ, Hauttyp II, besitzt hellbraune bis blonde Haare, oftmals Sommersprossen, eine helle Haut und hat blaue bis grüne Augen. Der eigene Schutz der Haut vor der Sonne beträgt maximal 20 Minuten. Das betrifft etwa zwölf Prozent der Mitteleuropäer.

Nahezu 78 Prozent haben den Hauttyp III, den dunkelhäutig europäischen Typ. Der natürliche Sonnenschutz beträgt maximal 30 Minuten. Diese Personen sind normalhautgefärbt, haben eine dunkelblonde bis braune Haarfarbe und braune oder graue Augen. Den mittelmeerländischen Typ, Hauttyp IV, machen etwa acht Prozent aus. Die Haut ist hellbraun bis olivfarben, die Haare sind dunkel. Die Sonnenbrandneigung ohne Schutz ist gering und liegt bei 40 Minuten.

Es ist überaus wichtig, vor dem Besuch in einem Solarium seinen Hauttyp gut zu kennen. Gute Sonnenstudios können dies erkennen und sollten eine entsprechende Beratung bieten, welche Sonnenbank mit welcher Strahlung für wen tatsächlich geeignet ist. Im Zweifel sollte hierzu ein Dermatologe befragt werden. Abschminken ist ein Muss, um möglichen Allergien vorzubeugen. Mehr als 50 Besuche auf der Sonnenbank sollten es jährlich keinesfalls sein, um einer möglichen Hautkrebserkrankung vorzubeugen.

Dauerhafte Haarentfernung

Im Sommer, die Zeit der kurzen Kleider und Hosen, sind glatte, haarfreie Beine besonders gefragt. Frau will in Badeanzug und Bikini und schicken Kleidern makellos aussehen und die lästige Enthaarung des Bikinibereichs, der Achseln und der Beine nimmt viel Zeit in Anspruch. Unter der Vielzahl an Enthaarungsmöglichkeiten findet sich nichts von dauerhafter Natur. Wachsen, Harzen, Epilieren und zahlreiche mechanische Rasierer bringen nur für kurze Zeit seidig-glatte und weiche Haut. Spätestens nach einigen Tagen zeigen sich die lästigen Härchen erneut. Kein Wunder also, dass Frauen dem Problem gerne dauerhaft zu Leibe rücken würden. Laserepilation, Epilation mittels Blitzlichtlampe oder eine Nadelepilation werden von der Kosmetikindustrie beworben.

Was taugen dauerhafte Epilationen wirklich?

Gemeinsam haben alle oben genannten Formen der dauerhaften Haarentfernung, dass sie teuer und oft sehr zeitaufwendig sind. Der Erfolg liegt meistens hinter den hohen Erwartungen zurück und ob diese Art der Haarentfernung Schäden hinterlassen kann, oder nicht, kann noch nicht wirklich beantworten werden, da Langzeitstudien zu diesem Thema fehlen.

Damit sich der Erfolg wirklich einstellen kann, wird normalerweise eine ganze Reihe an Behandlung benötigt. Das behandelnde Institut spricht meist von drei Behandlungen, die Realität zeigt aber dass diese Zahl nicht annähernd stimmt, da die Haare nicht gleichzeitig nachwachsen. Jede Haarwurzel durchläuft die Wachstums-, Ruhe-, und Rückbildungsphasen und es wird davon ausgegangen, dass die unterschiedlichen Methoden nur in einer Wachstumsphase zum Erfolg führen. Um das Haar in der richtigen Phase zu erwischen sind deswegen oft mehrere Versuche nötig.

Wie sieht das Ergebnis aus?

Wer sich wirklich dauerhafte Haarentfernung nach einer überstandenen Prozedur erhofft, wird meistens enttäuscht. Als dauerhafte Entfernung gilt in Expertenkreisen schon ein Stopp des Haarwuchses für etwas sechs Monate. Die Erfolgsraten sind sehr unterschiedlich, Resultate mit einer Haarwuchsreduktion von 30% – 90% nach zahlreichen Anwendungen innerhalb eines Jahres können vorgewiesen werden. Abhängig ist das Resultat unter anderem von Alter, Haut- und Haartyp der zu Behandelnden Person sowie dem Können der Anwenderin.